Was ist die CSR Richtlinie bzw. die CSR Berichtspflicht?

Die CSR Richtlinie verankert Regeln zur nicht-finanziellen Berichterstattung für in Deutschland tätige Unternehmen. Der Bundestag wird den Regierungsentwurf zur CSR Richtlinie voraussichtlich im Januar 2017 beschließen. Durch das Gesetzt entsteht eine Berichtspflicht für Unternehmen. Bereits das Jahr 2017 wird berichtspflichtig sein.

Wen betrifft die CSR Richtlinie direkt und indirekt?

Die CSR Richtlinie gilt zwar eigentlich nur für kapitalmarkt-orientierte Unternehmen sowie Kreditinstitute und Versicherungen ab 500 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme über 20 Millionen Euro bzw. Umsatzerlösen über 40 Millionen Euro.
Um ihrer Berichtspflicht nachzukommen werden von der CSR Richtlinie betroffene Unternehmen auf größere Transparenz ihrer Zulieferer angewiesen sein. Es ist daher davon auszugehen, dass ein großer Teil der deutschen Unternehmen ihre nicht-finanzielle Berichterstattung in den nächsten Jahren wird deutlich ausbauen müssen.

Was beinhaltet die CSR Richtlinie bzw. CSR Berichtspflicht?

Die Berichterstattung gemäß der CSR Richtlinie umfasst mindestens Angaben zu:
– Umwelt-, Arbeitnehmer- und Sozialbelangen
– Achtung der Menschenrechte
– Bekämpfung von Bestechung und Korruption
– Management von Risiken in der Lieferkette
Zu diesen Themen muss bereits für das Geschäftsjahr 2017 berichtet werden.
Da die Überwachung der Berichtspflicht in den Aufgabenbereich des Aufsichtsrats fällt, rät die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young neben eigener Berichterstattung grundsätzlich zu einer zusätzlichen externen Prüfung.

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