8_Insights_Publikation_191017_Studie-2016

Content: Wo deutsche Unternehmen in Bezug auf Menschenrechte stehen

Year: November 2016

Language: DE

Keywords: UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, UN Guiding Principles for Business and Human Rights (UNGPs) Top Level Engagement, Benchmarking, Risikoanalyse, Capacity Building, menschenrechtliche Sorgfaltspflicht, Lieferantenmanagement, EU CSR-Richtlinie (CSR-RUG), California Transparency in Supply Chains Act, UK Modern Slavery Act, Sustainable Development Goals (SDGs) , Moderne Sklaverei, Zwangsarbeit, Gender Pay Gap, Human Rights Due Diligence, Digitalisierung.

Abstract:

Globale Studien belegen, dass Menschenrechte immer mehr in den Fokus von Geschäftsführern und Vorständen rücken. Dazu gehört, dass Menschenrechte beachtet und geschützt werden. Mit dieser Studie wollen wir einen Beitrag zu guter, zukunftsorientierter Unternehmensführung leisten.  Um einen breiten Überblick zu geben, wie deutsche Unternehmen zum Thema Menschenrechte aufgestellt sind, ist diese Studie in zwei Teile gegliedert:

Im ersten Teil stellen wir dar, unter welchem Druck Unternehmen stehen, ihre menschenrechtliche Sorgfaltspflicht ernst zu nehmen. Welche gesellschaftlichen Erwartungen gibt es? Welche gesetzlichen Pflichten zeichnen sich ab? Was sind die Anforderungen wirtschaftlicher Partner? Dafür haben wir eine Vielzahl von aktuellen Studien und Quellen ausgewertet und durch Fallbeispiele ergänzt.

Für den zweiten Teil der Studie haben wir im Herbst 2016 rund 30 große deutsche Unternehmen dazu befragt, wie sie das Thema Menschenrechte beurteilen und managen. Die Umfrageteilnehmer kommen aus unterschiedlichen Branchen: Textil, Lebensmittel, Einzelhandel, Baugewerbe, Automobilindustrie, Transport und Logistik, Maschinenbau, Chemie und Pharma, Finanzdienstleistungen, und Rohstoffgewinnung, -handel sowie -verarbeitung.

Dieser Bericht stellt keine rein statistische Auswertung dar, sondern analysiert die Ergebnisse auch qualitativ und setzt sie in einen wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Kontext.

Authors: Stephanie Borowiec